Religionen: Unterschätzte Potenziale gesellschaftlicher Konflikttransformation

Religionen sind ein wichtiger Bestandteil einer vielfältigen, demokratischen Gesellschaft. Gesellschaftliche Konflikte werden auch in religiösen Communitys verhandelt und neu erzählt. ReKo greift in interreligiösen Formaten diese Erzählungen auf und sieht Religionen als Ressource.

Je weniger Räume es gibt, um unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Lebenswege im Alltag auszuhandeln, desto schwieriger wird es, Meinungsverschiedenheiten auszuhalten, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und Offenheit für neue Perspektiven zu entwickeln. (Inter)religiöse Foren zeigen, wie solche Dialogprozesse gestaltet werden können – gerade weil Menschen in vielen Fragen unterschiedliche Wahrheitsansprüche vertreten. Die oft wahrgenommene Gegensätzlichkeit zwischen einer vermeintlich säkularen und einer vermeintlich religiösen Sphäre verstellt hingegen den Blick auf die Überlappungen und Ressourcen, die eine plurale und diverse Gesellschaft benötigt.

In einer postmigrantischen Gesellschaft sollten religiöse Perspektiven nicht als Hindernis, sondern als Bereicherung verstanden werden. Religionsfreiheit ist ein zentrales Grundrecht unseres Grundgesetzes – doch es braucht Sensibilisierung für den respektvollen Umgang mit religiösen Menschen und Settings, auch innerhalb säkularer Strukturen. Hier liegt eine besondere Herausforderung für zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Vertreter*innen staatlicher Institutionen.

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